DREI SCHWESTERN im Theater der Keller in Köln

In einer russischen Provinzstadt leben Irina, Mascha, Olga Prosorow und ihr Bruder Andrej nach der Versetzung ihres Vaters, ein Brigadegeneral, bereits seit 11 Jahren. Doch der Vater ist nun tot und die Schwestern sehnen sich zurück nach Moskau.

Ein Stück über die Ohnmacht der Menschen, durch die Suche nach einer Sinngebung ihr Lebensglück zu finden und ihre Träume zu verwirklichen. Der Theaterkritiker Alfred Kerr schrieb einmal: „Tschechow zeigt in diesem Stück das Elend aller, die heiraten – und das Elend aller, die nicht geheiratet haben.“

Kritiken // DREI SCHWESTERN im Theater der Keller in Köln

„Bemerkenswerte Leistungen beim Darstellernachwuchs“
(rheinkultur Oktober 2007)

Darsteller: Nora Boeckler, Caroline Frier, Marion Fuhs, Johannes Jansen, Mario Klischies, Lisa Sophie Kusz, David Prosenc sowie Waldemar Hooge, Heinz Simon Keller und Christa Strobel.
Ausstattung & Regie: Dimitri Bilov
Fotos: Werner Meyer, Hydra Productions

DAS SAMS im Theater am Schlachthof in Neuss

Ja, was ist das Sams eigentlich? Ein Kind? Ein Tier? Oder gar ein Marsmensch? Mit seinen feuerroten Haaren, dem Schweinerüssel, dem dicken Bäuchlein, sowie einem Gesicht voller blauer Punkte gibt das Sams eine ulkige, nicht eindeutig identifizierbare Erscheinung ab. Unvermittelt platzt es in das beschauliche eintönige Leben des schüchternen und biederen Herrn Taschenbier. Sofort „adoptiert“ es ihn als Papa und weicht Herrn Taschenbier nicht mehr von der Seite. Durch die frechen Späße des Sams und dessen Hang zu laut vorgetragenen Liedern in Reimform, gerät Taschenbier schnell an seine Grenzen.

Der Ärger mit seiner Vermieterin Frau Rotkohl ist vorprogrammiert. Doch schon bald findet Taschenbier Gefallen am anarchischen Verhalten des Sams und beginnt immer mehr aufzutauen. Doch das Sams macht, was es will. „DAS SAMS im Theater am Schlachthof in Neuss“ weiterlesen