Weibervolksversammlung

WEIBERVOLKSVERSAMMLUNG, Theater im Bauturm

Praxagora aus „Weibervolksversammlung“ von Aristophanes.

Bearbeitung und Regie: Kostas Papakostopoulos

Lange bevor über die Frage einer Frauenquote in Unternehmensvorständen und Aufsichtsräten gestritten wird, läßt Aristophanes Komödie eine Utopie auf der Bühne Wirklichkeit werden: die Einführung des Matriarchats und die Vergemeinschaftung von Essen, Gütern und Geliebten. Aus Enttäuschung über die Männerherrschaft, die nur Krisen und nochmals Krisen schafft, übernimmt eine Gruppe von „Power-Frauen“ die Herrschaft über Athen. Die dissonante Vielstimmigkeit dieser Weibervolksversammlung könnte so oder so ähnlich auch aus den europäischen Krisenherden dieser Tage ertönen. Unsere Bearbeitung der Komödie verlagert den Schauplatz des Stückes von der Volksversammlung des aristophanischen Athen ins Europa der Gegenwart und spielt mit dem Gedanken: Wäre die Welt unter der Herrschaft der Frauen eine bessere? Könnte das der Weg zur Überwindung der Staatskrise sein?

Kritiken // Weibervolksversammlung im Bauturm

„Das Deutsch-Griechische Theater zeigt eine pointierte Inszenierung der „Weibervolksversammlung“ mit intelligenter Komik und sehr guten Schauspielern im Theater im Bauturm.“ (…) “ Lisa Sophie Kusz führt die Frauen durch ihre mitreißende Ausstrahlung an.“ (…) „Burlesk geht es zu, obszön darf gescherzt werden, und doch fi ndet Kostas Papakostopoulos stets das Maß zwischen der derben Vitalität seiner Vorlage und subtilen Bezügen zur heutigen Realität.“ (…) „Das Ergebnis ist eine knackige Komödie, die klug die Ohnmacht unserer politischen Verhältnisse torpediert.“
Kölner Theaterzeitung akt

„Mit der Inszenierung der „Weibervolksversammlung“ landen Kostas Papakostopoulos und das Deutsch Griechische Theater einen Coup.“ (…) „Heute mag dieses Stück ein Wagnis sein. Es bedarf viel Mutes und schauspielerischen Könnens, sich auf der Bühne so danebenzubenehmen, wie es das Stück fordert. Kostas Papakostopoulos’ Truppe gelingt es ausgezeichnet! Herausragend ist Stefan Kleinert als Blepyros, der Praxagora, gespielt von der exzellenten Lisa Sophie Kusz, grandios die Stirn bietet.“
Eigenarten

Cyrano im Theater Pfütze

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Am 26.September habe ich Premiere mit „Cyrano“ am Theater Pfütze in Nürnberg!

Eine der bekanntesten Liebesgeschichten der Weltliteratur inszeniert für Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene. Cyrano de Bergerac – Diese Geschichte erzählt von großen Gefühlen, Täuschungen und tragischen Verwicklungen und ist eine Hommage an die Poesie.

Mit: Lisa Sophie Kusz, Jürgen Decke, Thomas Bosch, Christof Lappler
Regie: Marcelo Diaz
Musik: Martin Zels
Kostüme: Uschi Haug
Bühne: Andreas Wagner
Dramaturgie: Martin Zels

Weitere Termine:
3.10. (19.30h)
4.10. (18h)
8.10. (19.30h)
10.10. (19.30h)
11.10. (18h)
17.10. (19.30h)
18.10. (18h)

Alice im Land ohne Wunder

„Wer bin ich? Was bin ich? Und was mache ich hier überhaupt?“ Fragen über Fragen und keine Antworten. Ganz schön kompliziert, diese Sinnsuche auf dem Weg ins Erwachsen werden.
Und wenn man dann auch noch einfach nur vor seinen Problemen weglaufen will und plötzlich ins Wunderland fällt, geht das Abenteuer erst richtig los!

Eine Theater-Phantasie mit Musik und Gesang.

Eine Geschichte für Jugendliche und Erwachsene ab 13 Jahren. Gastspiel des Svetlana Fourer Ensembles

PREMIERE am Samstag, 1. Dezember 2012 um 16 Uhr.

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Mit: Lisa Sophie Kusz, Jens Kipper, Firat Baris Ar, Matthias Bernhold
Regie: Svetlana Fourer

Gastspiel mit den „EUMENIDEN“ in Thessaloniki!

GASTSPIEL IN THESSALONIKI!

Vom 9.11.-11.11.2012 sind wir mit der Produktion „Eumeniden“ eingeladen und gastieren in Griechenland.

Alle guten Dinge sind 3:

Ab dem 7.Oktober 2011 spiele ich die Rolle der Athene aus „DIE EUMENIDEN“ von Aischylos und somit den 3.Teil aus der Orestie in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Griechischen Theater.
(Text und Regie: Kostas Papakostopoulos)

„Gerechte Richter sind wir“, schreien die Erinyen, die Rachegöttinnen, bei der Verfolgung Orests. Dieser hat seine Mutter Klytaimestra ermordet, Mörderin ihres Gatten, seines Vaters Agamemnon. Nun soll Orest Blut mit Blut bezahlen. Seine Flucht bringt ihn nach Athen. Dort setzt die Göttin Athene ein Gericht aus Bürgern der Stadt ein, das über die Schuld des Flüchtlings entscheiden soll, und begründet so den Rechtsstaat. Die Blutrache wird durch Urteile der Vernunft, das gottgegebene durch ein bürgerliches Recht ersetzt, und aus den entmachteten Erinyen werden Eumeniden. Orest wird freigesprochen. Sein Gewissen ist von den Erinyen, der vorgegebenen Moral, befreit. Doch wie geht er mit einer solchen Freiheit um? Das Ensemble des DGT gräbt bei Aischylos nach den Fundamenten des modernen Bürgers, auf der Suche nach der Geschichte seiner Emanzipation.

Kritiken // EUMENIDEN in der Studiobühne Köln

„…Regisseur Kostas Papakostopoulos lässt in der Dramatisierung der EUMENIDEN seinen Orest und seine Athene im Spiel der beiden sprachlich brillant agierenden Darsteller (Stefan Kleinert und Lisa Sophie Kusz) noch einmal das Bild einer Zukunft entwerfen, die vom Licht gleißender Hoffnung illuminiert wird. Sehr ironisch, pointiert und mit Lust am Spiel fängt Papakostopoulos seine Inszenierung auf. (…) Starke Bilder und ein starkes Ensemble (…).“
„Kölnische Rundschau“ vom 12. Oktober 2011

Infos // EUMENIDEN in der Studiobühne Köln

Darsteller: Cagatay Basar, Inga Eickmann, Thomas Franke, Tanja Gottschalk, Stefan Kleinert, Lisa Sophie Kusz, Elisabeth Pleß und Annika Weitershagen
Regie: Kostas Papakostopoulos

DAS SAMS im Theater Trier

Das Sams aus Paul Maars wunderbarem Kinderbuchklassiker „Eine Woche voller Samstage“ im Theater Trier!
Wünsch dir was! Wer würde dieser Aufforderung nicht gerne nachkommen, besonders wenn diese Wünsche dann auch in Erfüllung gehen. Dass aber das Wünschen gar nicht so einfach ist, muss Bruno Taschenbier erfahren. Er ist ein ängstlicher Mensch, der von seinem Chef und seiner Vermieterin eingeschüchtert wird. Doch auf einmal kommt ein Sams zu Herrn Taschenbier. Ein Sams ist ein Wesen mit dem Charakter eines fünfjährigen Bengels, einem Rüssel, einem kleinen Bauch und vielen Wunschpunkten, die aussehen wie Sommersprossen. Das Sams „adoptiert“ Herrn Taschenbier als seinen Papa. Durch seine rotzfreche Art bringt es seinen neuen Vater in einige unangenehme Situationen, zeigt ihm aber auch, wie man seinen eigenen Standpunkt selbstbewusst vertreten kann. Am Ende hat Herr Taschenbier nur noch einen großen Wunsch…

KASPAR HÄUSER MEER im Kölner Theater im Bauturm

Kaspar Häuser Meer –
Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2010 in der Kategorie „Bestes Stück“.

Im Theaterstück „Kaspar Häuser Meer“ spielen Lisa Sophie Kusz, Bettina Muckenhaupt und Regina Welz drei engagierte, aber im Endeffekt hoffnungslos überforderte Sozialarbeiterinnen im Jugendamt. Das Theaterstück von Felicia Zeller ist im Kölner Theater im Bauturmzu sehen.
Vernachlässigt, geschlagen, gequält, umgebracht. Aus den Medien kennen wir die Berichte über das Unfassbare der Fälle von Kindesmissbrauch und Kindstötung. Doch wo gibt es Präventionsmaßnahmen, was können Betreuer, Sozialarbeiter, die sogenannten Zuständigen ausrichten?

Felicia Zeller thematisiert in „Kaspar Häuser Meer“ den ganz alltäglichen Wahnsinn dreier heillos überforderter Sozialarbeiterinnen im Jugendamt.

Anlass des Auftragswerks zum Thema Kindesmisshandlung war der „Fall Kevin“, die Geschichte des Jungen aus Bremen-Gröpelingen, der 2006 an den Folgen schwerer Misshandlungen starb.

Ihre furios-groteske Sprachoper hat Zeller bewusst nicht dort angesiedelt, wo sich die Tragödien abspielen, sondern im Sozialamt, wo genau diese verhindert werden sollten. Nicht Täter oder Opfer rücken in den Fokus, sondern die Sozialarbeiterinnen und ihr Wettlauf gegen die Zeit. „Kaspar Häuser Meer“ ist eine Hochgeschwindigkeitsfarce mit kafkaesker Aussichtslosigkeit.

Sie alarmieren, delegieren, heften ab. Barbara, Silvia und Anika rotieren im rasenden Stillstand eines bürokratischen Systems, zwischen Überforderung und Desillusionierung, zwischen Akten und Statistiken; retten sich in die Halt gebende Bürokratie und versuchen, weder den Überblick, noch die Hoffnung zu verlieren. Das Leben der anderen wird auf verwaltungstechnische Vorgänge, Berichte und Urteile reduziert, das eigene geht an ihnen vorüber. Ihre Sehnsucht nach Prävention vermischt sich mit Träumen vom Urlaub, vom Verschwinden des Eilt-Stapels oder vom Sprung aus dem Fenster.

Video // KASPAR HÄUSER MEER im Theater im Bauturm

  AUSSCHNITTE ANSEHEN

Kritiken // KASPAR HÄUSER MEER im Theater im Bauturm

„Ein kluges Konzept, denn Bettina Muckenhaupt, (…), Nachwuchstalent Lisa Sophie Kusz und (…)Regina Welz sind großartig und zeigen sich dem Text stimmlich, mimisch und physisch gewachsen.“
Kölner Stadtanzeiger

„Regisseur Rüdiger Pape gelingt mit seiner Inszenierung im Theater der Bauturm vor allem wegen der Besetzung ein Erfolg. Bettina Muckenhaupt (Barbara), Regina Welz (Silvia) und Lisa Sophie Kusz (Anika) spielen alle mit einer Intensität, die schon von Beginn an fesselt. (…) – sehr abstrakt, ja. Aber genial.“
Kölner Theaterzeitung aKT

„Bessere Darsteller lassen sich schwerlich vorstellen, sprachbrillant und im Charakter differeniziert.“
rheinkultur

„Drei Mitarbeiterinnen des Jugendamtes zwischen Überarbeitung und juristischer Absicherung, persönlichen Problemen und Selbstbehauptung (…). Regisseur Rüdiger Pape schließt sich mit seinen drei famosen Darstellerinnen diesem Grenzgang an.(…) Solchermaßen stilisiert gelingt drei modernen Schwestern von Sisyphos eine ebenso engagierte wie unterhaltsame Darstellung.“
stadtrevue

Infos // KASPAR HÄUSER MEER im Theater im Bauturm

Darsteller: Lisa Sophie Kusz, Bettina Muckenhaupt, Regina Welz
Regie: Rüdiger Pape
Fotos: Theater im Bauturm Köln

Besuchen Sie die Webseite des Theaters im Bauturm.

FAUST im Theater am Schlachthof Neuss

FAUST nach Johann Wolfgang von Goethe.

Der Alchimist Heinrich Faust grübelt über den Sinn des Lebens nach und gelangt zu einer niederschmetternden Erkenntnis: Als Wissenschaftler ist es ihm bisher nicht gelungen, zu erkennen, „was die Welt im Innersten zusammenhält“. Und als Mensch ist er nicht imstande, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Deshalb verspricht er dem Teufel Mephisto seine Seele, wenn es diesem gelingen sollte, Faust aus seiner Verdrossenheit und Rastlosigkeit zu befreien. „FAUST im Theater am Schlachthof Neuss“ weiterlesen

AGAMEMNON in der Studiobühne Köln

Eine Uraufführung des Deutsch-Griechischen Theaters in Co-Produktion mit der Studiobühne Köln.

Entstanden ist eine Adaption der Tragödie „Agamemnon“, des ersten Teils der einzig erhaltenen Tragödientrilogie der Antike, der „Orestie“ des Aischylos. Im mythischen Königreich Argos entsteht aus einer barbarischen Gesellschaft, in der das Recht des Stärkeren und das Gesetz der Blutrache gelten, der demokratische Rechtsstaat. In der Bearbeitung von Papakostopoulos markiert „Agamemnon“, anders als in der Trilogie der „Orestie“ nicht den Beginn einer Suche nach der Demokratie und Ordnung, sondern deren Endpunkt. „AGAMEMNON in der Studiobühne Köln“ weiterlesen

DER CLUB DER TOTEN DICHTER im TaS Neuss

Nominiert für die Heidelberger Theatertage 2009: Eine Theateradaption nach dem weltberühmten Film in der Bearbeitung von Martin Maier-Bode.

Schauplatz ist eine Eliteuniversität, in der strenge Disziplin und Ordnung herrschen. Die neue schüchterne Schülerin Alexandra Anderson trifft auf die eingeschworene Gemeinschaft der Schüler, die sich dem Diktat der Direktorin bedingungslos unterordnen. Doch dann tritt der neue Lehrer Philip Vandenberg in das Leben der Schüler und bringt durch seine unkonventionellen Lehrmethoden neuen Wind in die bestehende Schulordnung und bringt Schüler und Lehrer gleichermaßen durcheinander. „DER CLUB DER TOTEN DICHTER im TaS Neuss“ weiterlesen