FAQ

„Unsere Zeitgenossen sind ständig von zwei widerstreitenden Leidenschaften geplagt: sie fühlen das Bedürfnis, geführt zu werden, und dabei die Lust, frei zu bleiben.“ (Alexis de Tocqueville – 1956)

Kritik //

FAQ

Kölnische Rundschau 23.04.2016 / Autor Bernhard Krebs: „TRIPPELN ZUR ZITATENFLUT“
„[..] köstlich absurde Performance- und Sprechtheater-Produktion.
[..] Die Archivarinnen des kollektiven Gedächtnis (Lisa Sophie Kusz, Melissa Moßmeier und später die hinzukommende „Neue“ (Annika Weitershagen) kreisten in ihrer verspielten und von Elisabeth Pless tadellos choreografierten Performance immer wieder um den Tisch.“
[..] Eine spannende und witzige interkulturelle Meinungscollage über zeitliche und räumliche Grenzen hinweg. „FAQ“ wirft eher Fragen auf, als Antworten zu geben. Der Abend strotzt aber vor Komik und intellektueller Anregung.“

„.. am Nerv der Zeit. Das Neue. Das Unbekannte. Das ist FAQ, nicht diese programmierten Frage- und Antwortsysteme für alle vermeintlichen Problemfälle, sondern ganz anders, nämlich das Aufbrechen scheinbar selbstevidenter Maximen. Und das geschieht gut.“ (gunwalt.de / April 2016)

„.. Mit absurder Genauigkeit durchforstet „frequentlyaskedquestions“ den medialen Sprachkosmos nach Zitaten und Sprachfragmenten zum fremden Anderen und zeigt: Egal wo, schon immer haben sich Menschen die gleichen Fragen gestellt.“ (Stadtrevue, P. Schindler / Mai 2016)

INHALT

Und plötzlich sitzt da diese Neue am Tisch. Die Andere? Eine Fremde? Wo kommt sie her? Was will sie? Und warum spricht sie nicht? Die beiden Archivarinnen des kollektiven Gedächtnisses sind verwirrt.

“Allzu tiefes Schweigen macht mich so bedenklich wie zu lauter Schrei.”

In FAQ wird die Bühne zum Konferenzsaal losgelöster Zitate. Hier strandet ein Mensch und trifft auf eine Welt aus Sprachteilchen – von Sophokles bis Lobo, von Gandhi bis Goebbels. Noch schweigt die Neue. Kann dies gewaltlos bleiben?
FAQ untersucht, wie der mediale Sprachkosmos bewusst und unbewusst Weltbilder und Wertegefüge prägt – und warum sich Menschen über Jahrhunderte und Kulturgrenzen hinweg immer wieder die gleichen Fragen stellen.

Eine schreiende Hysterie als Reaktion auf das Jetzt.
Absurdes Theater bespickt mit der Ernsthaftigkeit der Realität. … Oder war es andersrum?

BESETZUNG

IDEE/TEXT: Simon Howar
REGIE: Elisabeth Pleß
SCHAUSPIEL: Lisa Sophie Kusz, Melissa Moßmeier, Annika Weitershagen
MUSIK: Albrecht Maurer
BÜHNE/KOSTÜM: Viola Sophie Schuldner
DRAMATURGIE/TECHNIK: Volker Becker
WISSENSCHAFTL. BERATUNG: Dipl.-Soz.wiss. Davide Brocci, Bernd Draser M.A.

HINTERGRUND

Pegida, AfD, NSA-Spionage, Grexit, Ukraine-Konflikt, Kölner Silvesternacht, …
Im Angesicht des wachsenden Krisenspektrums auf vielen verschiedenen Feldern wird immer deutlicher, wie unterschiedliche Weltbilder, Wertevorstellungen und Begriffsinhalte tiefe Gräben zwischen beständig geglaubten Wertegemeinschaften auftun.
Quer durch alte und neue Medien wird zu Themen wie Europa, Religion, Familie, Privatsphäre und Freiheit leidenschaftlich diskutiert, gestritten und gekämpft. Dabei sind die Grenzen
der Diskussion schnell überschritten, die Themen sind persönlich, die dahinterstehenden Überzeugungen kaum verhandelbar.
FAQ bemüht die Kulturgeschichte: Zitate und Sprachfragmente – als wesentliche Bestandteile des kulturellen Gedächtnisses – bilden eine interkulturelle Meinungscollage über zeitliche und räumliche Grenzen hinweg.
Dabei steht nicht die (Wieder-)Erkennbarkeit und (Neu-)Verortung der einzelnen Zitate im Vordergrund, sondern das Aufbrechen scheinbar selbstevidenter Maximen.

SOFA im Babylon Fürth

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Ein Theaterstück über Lebenswillen, Wahnsinn und die Angst vor dem Schwinden
mit Lisa Sophie Kusz und Helwig Arenz / Bühne, Kostüm Eva Adler /
Licht, Ton, Video Tobias Schneider / Regie Meera Theunert /Text Helwig Arenz

Er ist seltsam, er ist verschroben. Aus Angst vor der Welt hat er sich zurückgezogen und kommuniziert nur noch mit seinem Sofa. Durch das pausenlose Aussprechen seiner Gedanken hält er sich am Leben. Warum redet er immer von einer Atomtheorie? In seine große Verunsicherung hinein platzt eine Frau. Kommt sie aus der Vergangenheit oder der Zukunft? Will sie ihn retten oder zusehen, wie er zu Grunde geht? Gemeinsam versinken sie in einer Blase aus Sex, Exzess und Selbstzerstörung.

Kritik // SOFA

D A S E N D E I S T N A H
Irre Beziehungsschlacht: “Sofa” mit Arenz und Kusz
von Reinhard Kalb, Fürther Nachrichten

“Sofa ist […] keine Komödie, auch wenn Helwig Arenz tief aus dem Abgrund des schwarzen Humors wie des gehobenen Wahnsinns schöpft. Es ist eher ein Beziehungsdrama im Endstadium, in dem der Sadismus sich bis zur allerletzten Seelenschicht durchgefressen hat.”

“…kunstvoll gedrechselte Sätze, die zwischen Hellsichtigkeit und Wahnvorstellung oszillieren.”

“Lisa Sophie Kusz Spiel beeindruckt in seinen blitzschnellen Wechseln zwischen Irrsinn und schlagartiger Ernüchterung”

“Erschöpft taumeln Darsteller wie Zuschauer nach einer turbulenten Stunde vom Schlachtfeld. Hier gibt es nur Besiegte. Selbst das schwarzgallige Lachen ist unterwegs verloren gegangen.”

DER GROßE MARSCH!

Am 28.Januar 2016 hatte ich mit „Der große Marsch“ Premiere in der Tafelhalle Nürnberg!

Dieses geniale Stück von Wolfram Lotz hat Regisseurin Katja Kendler in eine 80er Jahre Samstagabend-Fernsehshow verpackt. Es erwartet Euch ein buntes Programm mit illustren Gästen, spritziger Unterhaltung, Trash vom Allerfeinsten und mitreißender Live-Musik!
Es spielen mit mir zusammen Helwig Arenz und Gunnar Seidel.

Der große Marsch – Die neue Retro-Samstagabend-
Talkshow
Eine gnadenlose Wanderung querfeldein durch Kapitalismuskritik-
Klischees, verkrustete Denkweisen und politische
Inkorrektheiten! Heiße Wortgefechte, musikalische
Highlights und schmissige Showelemente ganz
im Stil der 80er Jahre!
Themen und Talk-Gäste sind u. a. Josef Ackermann,
die RAF, Patrick S. aus Zwenkau, Hamlet, Prometheus,
die Wirklichkeit in Form einer Gruppe von Sozialhilfeempfängern
und die Unsterblichkeit der Seegurke.
Seien Sie live dabei! Mischen Sie sich ein! Bestimmen
Sie mit! Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt. Bedenken
Sie nur eines: Der große Marsch muss bis ganz zu
Ende gegangen werden!

„… ein trashiges Spektakel mit reichlich Futter für Augen und Ohren (…) Ohne bei aller Absurdität den Ernst, der sich da häufig listig zwischen den Zeilen versteckt, aus dem Blick zu verlieren.“ (Susanne Helmer, Nürnberger Nachrichten)

„…eine streckenweise furios gespielte Bühnenparodie, die keine Tabus scheut und auch vor heiklen Sozialthemen wie „Behinderung“, „Armut“ und „Inzest“ nicht halt macht.“ (Friedrich J. Bröder, freier Journalist)

Weitere Termine:

24.&25.Februar, 20h

Tickets 0911 231-4000, tafelhalle.de
Tafelhalle / Äußere Sulzbacher Str. 62, Nürnberg / tafelhalle.de

Gehen im Bauturm

GEHEN

„WIR DÜRFEN, WENN WIR ETWAS TUN, NICHT DARÜBER NACHDENKEN, WARUM WIR, WAS WIR TUN, TUN, DENN DANN WÄRE ES UNS PLÖTZLICH VOLLKOMMEN UNMÖGLICH, ETWAS ZU TUN.“

Zwei Männer, die sich zur Kategorie der „Geistesmenschen“ zählen, gehen zusammen den immer gleichen Weg durch die Stadt. Sie philosophieren über ihre Existenz und ergründen mittels der für Thomas Bernhard Charaktere typisch ausufernden Sprache die Ursache für die Grenzüberschreitung ihres Freundes Karrer. Der Wahnsinn ereilte ihn in einem Hosenladen, wo er sich über die schütteren Stellen der offensichtlich minderwertigen tschecheslowakischen Ausschußware dermaßen erregt, dass er in die Heilanstalt Steinhof eingeliefert wurde.
„Wir müssen gehen, um denken zu können…Wenn wir gehen, sagt Oehler, kommt mit der Gehbewegung, die Geistesbewegung…obwohl wir selbst die meiste Zeit an die Sinnlosigkeit des Denkens glauben.“
Thomas Bernhards eigenwillige Figuren und deren manisch manirierte Weltauslegung ziehen uns in ihren Bann und lassen uns schmunzelnd und denkend zurück.

GEHEN von Thomas Bernhard
für die Bühne bearbeitet von Rüdiger Pape
Eine Produktion von ensemble 7

mit: Regina Welz, Lisa Sophie Kusz

Kritiken // GEHEN

„Der Abend lebt neben der konsequenten Inszenierung von Rüdiger Pape und der liebevollen Ausstattung vor allem von seinen beiden exzellenten Darstellerinnen. So gab es nach anderthalb Stunden begeisterten Beifall, den sich Kusz und Welz redlich verdient haben.“
KULTURA-EXTRA , das online-magazin

„Regisseur Pape sucht mit der Geschlechter-Verfremdung und reduziertem Spiel nach dem Leid hinter den Bernhard’schen Hass-Suaden. So gelingt ihm und seinen beiden beeindruckenden Schauspielerinnen ein sensibel-nuancenreiches Kammerspiel – ein Bernhard zwischen Schmerz und Satire.“
WDR 5

„Zugegeben: „Gehen“ ist kein Spaziergang(…).Umso beeindruckender die Leistung von Kusz und Welz, die mühelos in den Text eintauchen, ohne dabei allzu verkopft zu sein. Pape gelingt es, die Figuren (…) nicht nur skurril, sondern auch verletzlich zu zeichnen.“
Kölnische Rundschau

Regie: Rüdiger Pape
Bühne: Flavia Schwedler
Kostüme: Regina Rösing
Musik: Achim Fink
Dramaturgie: Kerstin Ortmeier
Regieassistenz: Sarah Ritter

THEATER IM BAUTURM, Köln

www.theater-im-bauturm.de

Wir alle für immer zusammen

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„Wir alle für immer zusammen“ im Hubertussaal Nürnberg!

Termine:
28.02.2018 um 10.30h&19h
01.03.2018 um 10.30h
02.03.2018 um 10.30h

In Kooperation mit dem Staatstheater Nürnberg

Im Leben der jungen Polleke geht es drunter und drüber. Ihr Lehrer hat sich peinlicherweise in ihre Mutter verliebt und diese erwidert auch noch dessen Gefühle! Noch dazu ist es Pollekes marokkanischem Freund Mimun aus religiösen Gründen nicht erlaubt, sie zu lieben. Ganz schön viel Trubel. Dabei will Polleke doch einfach nur Dichterin werden, wie ihr Vater Spiek. Der ist wiederum ein notorischer Nichtstuer, der um der Inspiration Willen lieber einen Joint mehr raucht. Wie da noch durchblicken? Polleke behilft sich mit selbstgeschriebenen Gedichten. Denn mit einem zauberhaften Reim sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. Und wenn die Not groß ist, gibt es ja noch die liebevollen Großeltern auf dem Land, die ein Kalb nach Polleke benannt haben, in dessen Fell man sich kuscheln und in poetischen Tagträumen schwelgen kann. Der turbulente Sommer eines Mädchens in ihrer chaotischen Patchwork-Familie.

mit
Spiel: Johanna Steinhauser, Lisa Sophie Kusz, Robert Oschatz
Choreografie & Spiel: Gregor Continanza
Bühne & Kostüme: Birgit Leitzinger
Dramaturgie: Christine Haas
Regie: Marco Steeger

Das Buch von allen Dingen

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In Thomas Welt gibt es Dinge, die anderen Menschen verborgen bleiben: Die tropischen Fische im Bach, die magischen Fähigkeiten der Nachbarin Frau von Amersfoort, die betörende Schönheit von Elisa mit dem Lederbein und Jesus – der hat ihm gerade das DU angeboten. All das Schöne schreibt Thomas in sein Buch von allen Dingen. Aber es wäre nicht das Buch von allen Dingen, wenn es nur Gutes zu berichten gäbe. Auch das Schlimme schreibt Thomas auf. Vaters Hand. Mutters Schweigen. Und er hält fest, was er nicht vergessen will: Später werde ich glücklich.

Eine Kooperation mit dem Staatstheater Nürnberg

Kritiken // Das Buch von allen Dingen

„(…) und ganz wunderbar Lisa Sophie Kusz als das Mädchen Elisa und couragierte Nachbarin Frau Van Amersfoort.“
Nürnberger Zeitung NZ

Mit: Helwig Arenz, Christine Janner, Lisa Sophie Kusz, Christof Lappler, Eva Ockelmann, Martin Zels und Pauline Buff, Beatrix Cameron, Ute Sander-Keller als Tanten

Regie: Marcelo Diaz
Musik: Soundcollagen: Martin Zels
Kostüme: Beatrix Cameron
Bühne: Andreas Wagner
Dramaturgie: Jürgen Decke
Fotos: Wolfgang Keller

Antigone – Gastspiel in Athen

ANTIGONE

GASTSPIEL IN ATHEN!
Am 30.September um 21h im Theaterhaus der Stiftung Michael Cacoyannis.
Regie führte Kostas Papakostopoulos.

Privates Recht und öffentliches Wohl prallen in der antiken Tragödie ANTIGONE von Sophokles aus dem Jahr 442 v. Chr. aufeinander. Polyneikes, im Kampf gegen die Heimatstadt Theben gefallen, liegt tot vor den Mauern der Stadt, und Antigone trifft die Entscheidung, ihren Bruder nach altem Brauch und gegen Kreons Beschluss zu bestatten. Im Streit mit König Kreon beruft sie sich auf die Totengötter, dieser jedoch besteht auf ein gemeinschaftliches Wohl: das Recht des Staates, Landesverräter unbestattet zu lassen. Beide scheitern am Ende an der alle Grenzen überschreitenden Unbedingtheit ihres Rechtsanspruchs.

In unserer Uraufführung verlagern wir den Schauplatz Theben in einen demokratischen Rechtsstaat der Gegenwart. Eine Gesellschaft, die auf wirtschaftlichen Erfolg und Wohlstand pocht und in einem dauerhaften Wandel der eigenen Vervollkommnung hinterher jagt. Ihr Repräsentant Kreon verkörpert das Versprechen auf Innovation, Partizipation, Effizienz und Wachstum. Antigone hingegen beansprucht für sich das Recht des Einzelnen, nach althergebrachten, an Tradition orientierten Werten zu leben und zu handeln, die unvereinbar sind mit Thebens Vernunftethik. Das Scheitern Kreons und Antigones liefert den Anlass, Hintergründe und Ausdruck von Macht und Ohnmacht in der modernen Gesellschaft in die Inszenierung einzubringen. Jenseits eines schwarz/weiss gezeichneten Täter/Opfer-Schemas stehen die Fragen: Ist unsere Demokratie tatsächlich so offen, wie sie sich gibt? Oder lässt Antigones eigenwilliges Handeln sie selbst maßlos und ungerecht werden?

GELDGOTT/Chor der Empörten

Ab 19. Oktober 2012 spiele ich die Rolle der Penia (Göttin der Armut) in GELDGOTT/CHOR DER EMPÖRTEN.
Ein bitterböses Lustspiel nach Aristophanes von Kostas Papakostopoulos.

Uraufführung & Premiere: 19. Oktober 2012
um 20:00 Uhr in der studiobühneköln
Universitätsstr. 16a, 50937 Köln

Der Athener Bürger Chremylos hat lange genug mitansehen müssen, wie um ihn herum Gauner zu Reichtum kommen. Er fragt das Orakel in Delphi, welchen Weg da sein Sohn einschlagen soll, und erhält den Rat, den Nächsten, den er trifft, zu sich zu nehmen. Der blinde, zerlumpte Greis, dem er auf dem Heimweg begegnet, ist kein anderer als Ploutos, Gott des Reichtums… und in der Folge läßt Aristophanes in diesem zutiefst ironischen Werk alle Träume vom „Schlaraffenland“ wahr werden. In unserer Inszenierung entdecken wir in den Athenern von damals die Empörten von heute, in einem von Banken- und Schuldenkrise erschütterten Europa. Ihre Wünsche nach einer gerechten Verteilung der Güter lassen wir Wirklichkeit werden – mit ungeahnten komischen Konsequenzen.

Die Busfahrerin in der PFÜTZE

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AUSGEZEICHNET MIT DEM PUBLIKUMSPREIS ALS BESTES KINDERSTÜCK BEI DEN BAYERISCHEN THEATERTAGEN 2014

„Sie stinkt, sie ist eklig und sie hat eine große Nase“ So denkt Juliette über die Frau, die jeden Tag den Bus zur Schule lenkt. Eines Morgens – Juliette ist grässlich müde
und hat so gar keine Lust auf Schule – schläft sie auf der Busfahrt ein.
Als sie im Busdepot von Yvette, der Fahrerin, entdeckt wird, ist schnell klar: Die nächsten Stunden müssen die beiden gemeinsam verbringen.
Schreckliche Aussichten!
Der Tag bringt noch mehr Überraschungen. Yvette und Juliette fahren ans Meer, besuchen einen alten Mann und landen schließlich in einer Cafè- Bar. Juliette lernt, wie man Aale fängt, Erbsen auslöst und Flipper spielt und dass Yvette doch ein bisschen anders ist, als sie aussieht.
Französisches Roadmovie – auf der Theaterbühne.

Kritiken // Busfahrerin

„Zu einem witzigen und unterhaltsamen Trip ans Meer lädt das Nürnberger Theater Pfütze (…) ein. Bei der Premiere gab es begeisterten Beifall (…).“ „(…) Sympathisches Roadmovie (…).“ „Lisa Sophie Kusz spielt mit Natürlichkeit, Präzision und wachen Mädchenaugen.“
Nürnberger Nachrichten

„Lisa Sophie Kusz spielt das aufgeweckte Mädchen Juliette sehr einfühlsam.“ (…) „Nach 60 kurzweiligen, unterhaltsamen und – kaum spürbar- lehrreichen Minuten geht man mit einem Lächeln aus dem Theater.“
Nürnberger Zeitung

Mit: Christine Janner, Lisa Sophie Kusz, Helwig Arenz
Musik: Martin Zels
Kostüme: Beatrix Cameron
Bühne: Andreas Wagner
Dramaturgie: Jürgen Decke
Fotos: Wolfgang Keller

Der weite Weg

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In einer sternenklaren Nacht verlässt Gaia ihr Zuhause. Ihr Mann ist gestorben und im Dorf ist sie über all die Jahre eine Fremde geblieben. Niemand wird sie vermissen. Die Sehnsucht treibt sie zurück in ihr Heimatdorf, weit weg am Meer. Im Wald trifft sie auf einen verwilderten Jungen. Auch ihn scheint niemand zu vermissen und so sind sie bald zu weit auf abenteuerlicher Reise. Gaia gibt dem Jungen einen Namen, lehrt ihn die Sprache und vieles, was das Leben ausmacht: Humor, gesunden Menschenverstand und ein gütiges Herz.

Kritik // Der weite Weg

„Während sich der verstörte Junge zu einem neugierigen jungen Mann entwickelt, altert das Mütterchen zusehends. Diese Wandlung veranschaulichen Lisa Sophie Kusz und Helwig Arenz ganz wunderbar mit ihrem eindringlichen, konzentrierten Spiel und sorgfältig eingesetzter Körpersprache. Ihr spannendes und berührendes Zusammenspiel bezaubert kleine wie große Zuschauer.“
Nürnberger Zeitung NZ

Termine:

12.12. (16h)
13.12. (15h)
17.12. (15h)
19.12. (19.30h)
20.12. (15h)
27.12. (18h)
28.-30.12. (16h)

Mit: Helwig Arenz, Lisa-Sophie Kusz, Christof Lappler, Manuela Neudegger
Musik: Martin Zels
Kostüme: Beatrix Cameron
Bühne: Andreas Wagner
Dramaturgie: Regine Oßwald
Fotos: Wolfgang Keller