Gastspiel mit den „EUMENIDEN“ in Thessaloniki!

GASTSPIEL IN THESSALONIKI!

Vom 9.11.-11.11.2012 sind wir mit der Produktion „Eumeniden“ eingeladen und gastieren in Griechenland.

Alle guten Dinge sind 3:

Ab dem 7.Oktober 2011 spiele ich die Rolle der Athene aus „DIE EUMENIDEN“ von Aischylos und somit den 3.Teil aus der Orestie in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Griechischen Theater.
(Text und Regie: Kostas Papakostopoulos)

„Gerechte Richter sind wir“, schreien die Erinyen, die Rachegöttinnen, bei der Verfolgung Orests. Dieser hat seine Mutter Klytaimestra ermordet, Mörderin ihres Gatten, seines Vaters Agamemnon. Nun soll Orest Blut mit Blut bezahlen. Seine Flucht bringt ihn nach Athen. Dort setzt die Göttin Athene ein Gericht aus Bürgern der Stadt ein, das über die Schuld des Flüchtlings entscheiden soll, und begründet so den Rechtsstaat. Die Blutrache wird durch Urteile der Vernunft, das gottgegebene durch ein bürgerliches Recht ersetzt, und aus den entmachteten Erinyen werden Eumeniden. Orest wird freigesprochen. Sein Gewissen ist von den Erinyen, der vorgegebenen Moral, befreit. Doch wie geht er mit einer solchen Freiheit um? Das Ensemble des DGT gräbt bei Aischylos nach den Fundamenten des modernen Bürgers, auf der Suche nach der Geschichte seiner Emanzipation.

Kritiken // EUMENIDEN in der Studiobühne Köln

„…Regisseur Kostas Papakostopoulos lässt in der Dramatisierung der EUMENIDEN seinen Orest und seine Athene im Spiel der beiden sprachlich brillant agierenden Darsteller (Stefan Kleinert und Lisa Sophie Kusz) noch einmal das Bild einer Zukunft entwerfen, die vom Licht gleißender Hoffnung illuminiert wird. Sehr ironisch, pointiert und mit Lust am Spiel fängt Papakostopoulos seine Inszenierung auf. (…) Starke Bilder und ein starkes Ensemble (…).“
„Kölnische Rundschau“ vom 12. Oktober 2011

Infos // EUMENIDEN in der Studiobühne Köln

Darsteller: Cagatay Basar, Inga Eickmann, Thomas Franke, Tanja Gottschalk, Stefan Kleinert, Lisa Sophie Kusz, Elisabeth Pleß und Annika Weitershagen
Regie: Kostas Papakostopoulos

DAS SAMS im Theater Trier

Das Sams aus Paul Maars wunderbarem Kinderbuchklassiker „Eine Woche voller Samstage“ im Theater Trier!
Wünsch dir was! Wer würde dieser Aufforderung nicht gerne nachkommen, besonders wenn diese Wünsche dann auch in Erfüllung gehen. Dass aber das Wünschen gar nicht so einfach ist, muss Bruno Taschenbier erfahren. Er ist ein ängstlicher Mensch, der von seinem Chef und seiner Vermieterin eingeschüchtert wird. Doch auf einmal kommt ein Sams zu Herrn Taschenbier. Ein Sams ist ein Wesen mit dem Charakter eines fünfjährigen Bengels, einem Rüssel, einem kleinen Bauch und vielen Wunschpunkten, die aussehen wie Sommersprossen. Das Sams „adoptiert“ Herrn Taschenbier als seinen Papa. Durch seine rotzfreche Art bringt es seinen neuen Vater in einige unangenehme Situationen, zeigt ihm aber auch, wie man seinen eigenen Standpunkt selbstbewusst vertreten kann. Am Ende hat Herr Taschenbier nur noch einen großen Wunsch…

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KASPAR HÄUSER MEER im Kölner Theater im Bauturm

Kaspar Häuser Meer –
Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2010 in der Kategorie „Bestes Stück“.

Im Theaterstück „Kaspar Häuser Meer“ spielen Lisa Sophie Kusz, Bettina Muckenhaupt und Regina Welz drei engagierte, aber im Endeffekt hoffnungslos überforderte Sozialarbeiterinnen im Jugendamt. Das Theaterstück von Felicia Zeller ist im Kölner Theater im Bauturm (Aachener Str. 24-26, 50674 Köln) zu sehen.
Vernachlässigt, geschlagen, gequält, umgebracht. Aus den Medien kennen wir die Berichte über das Unfassbare der Fälle von Kindesmissbrauch und Kindstötung. Doch wo gibt es Präventionsmaßnahmen, was können Betreuer, Sozialarbeiter, die sogenannten Zuständigen ausrichten?

Felicia Zeller thematisiert in „Kaspar Häuser Meer“ den ganz alltäglichen Wahnsinn dreier heillos überforderter Sozialarbeiterinnen im Jugendamt.

Anlass des Auftragswerks zum Thema Kindesmisshandlung war der „Fall Kevin“, die Geschichte des Jungen aus Bremen-Gröpelingen, der 2006 an den Folgen schwerer Misshandlungen starb.

Ihre furios-groteske Sprachoper hat Zeller bewusst nicht dort angesiedelt, wo sich die Tragödien abspielen, sondern im Sozialamt, wo genau diese verhindert werden sollten. Nicht Täter oder Opfer rücken in den Fokus, sondern die Sozialarbeiterinnen und ihr Wettlauf gegen die Zeit. „Kaspar Häuser Meer“ ist eine Hochgeschwindigkeitsfarce mit kafkaesker Aussichtslosigkeit.

Sie alarmieren, delegieren, heften ab. Barbara, Silvia und Anika rotieren im rasenden Stillstand eines bürokratischen Systems, zwischen Überforderung und Desillusionierung, zwischen Akten und Statistiken; retten sich in die Halt gebende Bürokratie und versuchen, weder den Überblick, noch die Hoffnung zu verlieren. Das Leben der anderen wird auf verwaltungstechnische Vorgänge, Berichte und Urteile reduziert, das eigene geht an ihnen vorüber. Ihre Sehnsucht nach Prävention vermischt sich mit Träumen vom Urlaub, vom Verschwinden des Eilt-Stapels oder vom Sprung aus dem Fenster.

Video // KASPAR HÄUSER MEER im Theater im Bauturm

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Bilder // KASPAR HÄUSER MEER im Theater im Bauturm

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Kritiken // KASPAR HÄUSER MEER im Theater im Bauturm

„Ein kluges Konzept, denn Bettina Muckenhaupt, (…), Nachwuchstalent Lisa Sophie Kusz und (…)Regina Welz sind großartig und zeigen sich dem Text stimmlich, mimisch und physisch gewachsen.“
Kölner Stadtanzeiger

„Regisseur Rüdiger Pape gelingt mit seiner Inszenierung im Theater der Bauturm vor allem wegen der Besetzung ein Erfolg. Bettina Muckenhaupt (Barbara), Regina Welz (Silvia) und Lisa Sophie Kusz (Anika) spielen alle mit einer Intensität, die schon von Beginn an fesselt. (…) – sehr abstrakt, ja. Aber genial.“
Kölner Theaterzeitung aKT

„Bessere Darsteller lassen sich schwerlich vorstellen, sprachbrillant und im Charakter differeniziert.“
rheinkultur

„Drei Mitarbeiterinnen des Jugendamtes zwischen Überarbeitung und juristischer Absicherung, persönlichen Problemen und Selbstbehauptung (…). Regisseur Rüdiger Pape schließt sich mit seinen drei famosen Darstellerinnen diesem Grenzgang an.(…) Solchermaßen stilisiert gelingt drei modernen Schwestern von Sisyphos eine ebenso engagierte wie unterhaltsame Darstellung.“
stadtrevue

Infos // KASPAR HÄUSER MEER im Theater im Bauturm

Darsteller: Lisa Sophie Kusz, Bettina Muckenhaupt, Regina Welz
Regie: Rüdiger Pape
Fotos: Theater im Bauturm Köln

Besuchen Sie die Webseite des Theaters im Bauturm.

ELEKTRA in der Studiobühne Köln

StudiobŸhne - DGT_ELEKTRA

Im Jubiläumsjahr – das Deutsch-Griechische Theater wird 20! – entdeckt Papakostopoulos in seiner Inszenierung ELEKTRA die Jugend neu. Noch Jahre nach dem Mord an König Agamemnon haben seine Kinder Elektra und Orest nur eines im Sinn: Rache an den Mördern, ihrer Mutter Klytaimnestra und ihren Liebhabern. Weiterlesen

FAUST im Theater am Schlachthof Neuss

FAUST nach Johann Wolfgang von Goethe.

Der Alchimist Heinrich Faust grübelt über den Sinn des Lebens nach und gelangt zu einer niederschmetternden Erkenntnis: Als Wissenschaftler ist es ihm bisher nicht gelungen, zu erkennen, „was die Welt im Innersten zusammenhält“. Und als Mensch ist er nicht imstande, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Deshalb verspricht er dem Teufel Mephisto seine Seele, wenn es diesem gelingen sollte, Faust aus seiner Verdrossenheit und Rastlosigkeit zu befreien. Weiterlesen

AGAMEMNON in der Studiobühne Köln

Eine Uraufführung des Deutsch-Griechischen Theaters in Co-Produktion mit der Studiobühne Köln.

Entstanden ist eine Adaption der Tragödie „Agamemnon“, des ersten Teils der einzig erhaltenen Tragödientrilogie der Antike, der „Orestie“ des Aischylos. Im mythischen Königreich Argos entsteht aus einer barbarischen Gesellschaft, in der das Recht des Stärkeren und das Gesetz der Blutrache gelten, der demokratische Rechtsstaat. In der Bearbeitung von Papakostopoulos markiert „Agamemnon“, anders als in der Trilogie der „Orestie“ nicht den Beginn einer Suche nach der Demokratie und Ordnung, sondern deren Endpunkt. Weiterlesen

DER CLUB DER TOTEN DICHTER im TaS Neuss

Nominiert für die Heidelberger Theatertage 2009: Eine Theateradaption nach dem weltberühmten Film in der Bearbeitung von Martin Maier-Bode.

Schauplatz ist eine Eliteuniversität, in der strenge Disziplin und Ordnung herrschen. Die neue schüchterne Schülerin Alexandra Anderson trifft auf die eingeschworene Gemeinschaft der Schüler, die sich dem Diktat der Direktorin bedingungslos unterordnen. Doch dann tritt der neue Lehrer Philip Vandenberg in das Leben der Schüler und bringt durch seine unkonventionellen Lehrmethoden neuen Wind in die bestehende Schulordnung und bringt Schüler und Lehrer gleichermaßen durcheinander. Weiterlesen

BEIM FILM MÜSSTE MAN SEIN im Theater der Keller

Herb Tucker fristet als Drehbuchautor mit mäßigem Erfolg zusammen mit seiner Freundin Steffy im Schatten der großen Hollywoodstars ein kümmerliches Dasein. Täglich verbringt er jede Menge Zeit vor seiner Schreibmaschine, doch die Einfälle bleiben aus. Da platzt überraschend die 19-jährige Tochter Libby in das Leben ihres Vaters. Zwischen den Beiden herrscht Funkstille, da der Vater seine Familie vor Jahren verlassen hatte. Libby will zum Film und erhofft sich Hilfe von ihrem Vater. Doch dieser Wunsch ist nur ein Vorwand, um dem Vater nach all den Jahren näher zu kommen. Dies gelingt Libby mit allerlei Witz und Selbstironie im Laufe ihres Aufenthalts schließlich auch … Weiterlesen

DREI SCHWESTERN im Theater der Keller in Köln

In einer russischen Provinzstadt leben Irina, Mascha, Olga Prosorow und ihr Bruder Andrej nach der Versetzung ihres Vaters, ein Brigadegeneral, bereits seit 11 Jahren. Doch der Vater ist nun tot und die Schwestern sehnen sich zurück nach Moskau. Die Hoffnungen der drei Schwestern stützen sich auf ihren Bruder Andrej, welcher der Familie durch eine wissenschaftliche Laufbahn ein erneutes Leben in Moskau ermöglichen könnte. Aber er heiratet eine Frau aus der hiesigen Spießergesellschaft, verfällt dem Glücksspiel und verliert so das Erbe. Weiterlesen

DAS SAMS im Theater am Schlachthof in Neuss

Ja, was ist das Sams eigentlich? Ein Kind? Ein Tier? Oder gar ein Marsmensch? Mit seinen feuerroten Haaren, dem Schweinerüssel, dem dicken Bäuchlein, sowie einem Gesicht voller blauer Punkte gibt das Sams eine ulkige, nicht eindeutig identifizierbare Erscheinung ab. Unvermittelt platzt es in das beschauliche eintönige Leben des schüchternen und biederen Herrn Taschenbier. Sofort „adoptiert“ es ihn als Papa und weicht Herrn Taschenbier nicht mehr von der Seite. Durch die frechen Späße des Sams und dessen Hang zu laut vorgetragenen Liedern in Reimform, gerät Taschenbier schnell an seine Grenzen.

Der Ärger mit seiner Vermieterin Frau Rotkohl ist vorprogrammiert. Doch schon bald findet Taschenbier Gefallen am anarchischen Verhalten des Sams und beginnt immer mehr aufzutauen. Doch das Sams macht, was es will. Weiterlesen